Wo Nebelgeister schweben und vergehen, im Reich der Sehnsuchtslosen, wo sie im Grau der Städte untergehen, als würden sie in Gischt und Wellen tosen.
Im Dunkel jener Zeiten suchen, finden, die doch den Blick im Rausch nicht heben; wo ihre Geister sich an Bilder binden, die nicht nach Liebe und Erfüllung streben.
Dann lieber angesichts der Sterne sterben, mit sehnsuchtsvollem Blick nach oben; als Wegbereiter hoffnungsvoll vererben den Fingerzeig des Lichts von droben.
Alltagsgetrieben wirbeln die Worte des Hingesagten wie Staub so schwer; sie sind wie Blei in Ohren zu orten, bis sie ermatten, ausgemerzt und leer.
Stückweise haften sie eine Weile, wie Verbranntes, als Asche in Glut, bis sie erlischt in ruhigem Ereilen der neuen Worte, abkühlend und gut.
Jede Enttäuschung trägt unsere Seele und jedes Wort, das Versprechen brach; es schnürt noch lange uns die Kehle, wenn einst ein geliebter Mund es sprach.
Jugend vergeht, die Schönheit, die, wie frischer Tau, gekrönt auf Blüten ruht, ist nur ein Augenblick des Lebens in der Morgenglut.
Die Zeit verweht – mit Zeichen von Vergänglichkeit und Tod senkt sich die Hülle sanft ins Abendrot, hat Jugend, Schönheit, tief in sich vergraben und ihre Blüten fielen, als sie starben.
Motorengeräusche und Lärm auf den Straßen durchdringen doppelte Fensterscheiben; nie gewöhnt an die Laute - nach außen, gelassen, Beschaulichkeit muss auf der Strecke bleiben.
Man schiebt Jalousien als Sonnenblende, vor den Lauten des Alltags schirmt man sich ab; hinzu eine Prise TV-Elemente mit lauter Beschallung - der Muße Grab.
Momente der Ruhe – zu Kränzen binden, in Träumen nur wandeln durch Wiesen und Wald; abgeschieden vom Leben Genüge finden, wo die Stille des Himmels widerhallt.
Gang runter und mit letzter Kraft den Berg erklimmen, der in Sicht. Die Sonne sinkt. Bald wird es Nacht. Sie taucht die Welt in rötlich Licht.
Bald ruht das Schweigen auf dem Hügel, der mich umschließt in dunkler Welt. Der Seele wachsen Himmelsflügel, die Silberschnur, sie reißt – nichts fehlt.
Die Zeit hat sich ins Nichts verkrochen, der Geist, die Energie, sie schweigt; Gedanken reisen durch Epochen, ätherisch sich das Dasein zeigt.
Ich bin zurück! Im Geist verbunden - kein Wort beschreibt das ew’ge Licht; der Sprache Klang, er ist verschwunden, weil‘s einfach unbeschreiblich ist.
Ich mag in der Vergangenheit wühlen, der alten Bilderkiste; je mehr ich die Kindheit von damals fühle, reis ich auf holpriger Piste.
Nichts ist mehr so, wie es einmal war, die Gesichter der Kindheit sind fort. Ich bilde mir ein, alle wären noch da und sehe mein Leben dort.
Es gibt so vieles, das sie mich gelehrt, viel Bitteres trenn ich vom Guten; bin wieder Kind, denke: Ist es verkehrt, Stunden von damals zu suchen?
Die Suche nach Gott ist des Schicksals Sinn, das Leben ist eine Kür; der Familie dank ich, für das, was ich bin. – Nur, weil sie gelebt, bin ich hier!
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