Wenn du wiederkommst, wird meine Seele jubilieren. Wie ein fruchtbarer Boden zwischen kalten Steinen wirst du erscheinen. Mein Herz kann nicht still sein, will dich nicht verlieren, im Weinen.
Meine Arme sind leer, meine Sinne so trübe – als grübe sich dumpfer Schmerz in mein Denken. Mir ist das Leben so schwer, fühl’ mich unendlich müde. Wohin wird es mich lenken?
Wie ein Liebesbrief mit gebrochenem Siegel, der versteckt vor der Welt deinen Namen trägt, bist du mein Ich hinter dem Spiegel, das sich wie ein Gewissen in mir regt.
Untrennbares löst sich, es bindet das Leben; das Schicksal trägt in sich, was geht und beginnt. Die Hoffnung breitet in Liebe die Flügel, wenn du wiederkommst, mit dem Frühlingswind.
She may be the face I can′t forget A trace of pleasure or regret May be my treasure or the price I have to pay
She may be the song that summer sings May be the chill that autumn brings May be a hundred different things Within the measure of a day
She may be the beauty or the beast May be the famine or the feast May turn each day into a heaven or a hell
She may be the mirror of my dream A smile reflected in a stream She may not be what she may seem Inside her shell
She who always seems so happy in a crowd Whose eyes can be so private and so proud No one’s allowed to see them when they cry
She may be the love that cannot hope to last May come to me from shadows of the past That I remember till the day I die
She may be the reason I survive The why and wherefore I′m alive The one I’ll care for through the rough and rainy years
Me, I’ll take her laughter and her tears And make them all my souvenirs For where she goes, I′ve got to be The meaning of my life is she, she, she
Übersetzung:
Sie
Sie mag das Lied sein, das der Sommer singt Kann die Kälte sein, die der Herbst bringt Kann hundert verschiedene Dinge sein In den Maßen eines Tages
Sie mag die Schönheit sein oder das Biest Kann die Hungersnot oder das Fest sein Kann jeden Tag in einen Himmel oder in eine Hölle verwandeln
Sie mag der Spiegel meines Traumes sein Ein Lächeln, das sich in einem Strom spiegelt Sie mag nicht sein, was sie zu sein scheint In ihrer Schale
Sie, die immer so glücklich scheint in der Menge Deren Augen so privat und so stolz sein können Keiner darf sie sehen, wenn sie weinen
Sie mag die Liebe sein, die nicht hoffen kann, zu dauern Vielleicht kommt sie zu mir aus den Schatten der Vergangenheit An die ich mich bis zum Tag meines Todes erinnere
Sie mag der Grund sein, warum ich überlebe Der Grund, warum und wieso ich lebe Diejenige, für die ich durch die rauen und regnerischen Jahre sorgen werde
Ich, ich werde ihr Lachen und ihre Tränen nehmen Und mache sie alle zu meinen Souvenirs Denn wo sie hingeht, muss ich sein. Der Sinn meines Lebens ist sie, sie, sie
Nun wird die Erde hell, die Sonne scheint, und eine Drossel, die früh singt, bringt Segen; die Meisen sammeln zwitschernd, froh vereint, Zweige und Flaum zum Nestbau auf den Wegen.
Die Kinder halten Hündchen an der Hand, die kläffend heiter voran gehn und springen, der Himmel zieht sein blaues Band durchs Land und lässt die alte Welt zur Hochzeit singen.
Vom Sonnenstrahl erhellt, ist es erwacht, das kühle Land - es lässt die Seele steigen; es malt das Graue bunt und über Nacht sieht man ihr Kunstwerk leuchtend in den Zweigen.
Wie definiert man eine Kraft, die vom materiellen Standpunkt aus unbeschreiblich ist? Eine Kraft, die eine Glühbirne zum Leuchten bringt oder Maschinen zum Laufen, eine Energie, nicht greifbar, für Augen nicht sichtbar, die aber trotzdem real ist.
Menschen, in biblischen Zeiten, die eine solche Energie nicht kannten, nannten diese Kraft „Engel“, wie beispielsweise in Joh 5,4: „…denn ein Engel stieg zu gewissen Zeiten in den Teich hinab und bewegte das Wasser.“
Wie deutet man Lebenskraft? Sieht man sie als Teil des Großen Geistes, den Menschen mit verschiedenen Namen nennen, der ebenfalls vom materiellen Standpunkt her nicht greifbar und trotzdem real ist? Ist sie der ‚Heilige Geist‘, wesensgleich mit der Kraft, die jeder Facette der Aktivität im Universum Bewusstsein und Existenz verleiht? Ist sie die unsichtbare Gewalt, die dem Samen ermöglicht zu wachsen, zu blühen, Früchte zu tragen, wie ein Baum und seine Seele dazu treibt, sich zu entfalten? Entfaltet diese Energie nicht auch unsere Seele?
Die Lebenskraft ist der göttliche Funke, der spiritueller Natur ist und dazu bestimmt ist, zusammen mit dem physischen Körper zu wachsen. Die Mehrheit der Menschheit beschäftigt sich nur mit der physischen Entwicklung. Ein Teil befasst sich mit dem geistigen und einige wenige mit dem spirituellen Wachstum.
Das wachsende Bewusstsein für diese ewigen Wahrheiten macht die Seelen und geistigen Körper der Menschheit empfänglich für die Kräfte aus der geistigen Welt. Das ist die magnetische Verbindung zwischen der Erde und ihr.
aus der Oper „Der schwarze Peter“ von Norbert Schultze (1911-2002)
Wenn ich die Augen schließe, sehe ich mich wieder alleine vor dem alten Röhrengerät sitzen. Das war die erste Oper, die ich in den 60er Jahren im Schwarz-Weiß-Fernsehen bei meinen Eltern gesehen habe. Opern und klassische Musik mochte niemand in meiner Familie. Der Sänger Rudolf Schock war später für mich, als moderner Teenager, ein Spießer, der manchmal meine Eltern durch seinen Gesang im WDR4 erfreute.
Dies Lied habe ich bis heute in Erinnerung behalten. Es ist eines der Stücke, die ich mir gerne anhöre.
Heute hab ich es aus dem Archiv gekramt und hoffe, die Freude daran liegt nicht nur auf meiner Seite. 💕
Mit Geld kann man sich keine Liebe kaufen, auch keine Hoffnung, keinen Glauben, keinen Mut, denn die Gefühle, die im Innern laufen, sind unbezahlbar, Geist verbunden gut.
Die Neigung, warm und ehrlich zu erringen, des Freundes Herz zu öffnen, lebenslang, zählt zu den wertvoll, teuren Liebesdingen, die man millionenschwer nicht kaufen kann.
Die Schulter, um die müde Stirn daran zu legen, vertrauensvoll stets Hand in Hand zu gehen, wird über abgrundtiefen Erdenwegen die starke Brücke sein zum Drüber gehen.
Geld ist ein Ausgleich, der das schwere Leben und dessen Last zu tragen, leichter macht; kein Reicher dieser Welt kennt das Erleben, wenn ihm der Magen knurrt bei Tag und Nacht.
So träumt ein Mensch, der durstig ist, vom Wasser, wenn ihm das Bild der Welt wie eine Wüste gleicht; kein Reichtum macht ihm dort die Hitze nasser, er sieht nicht, wie ihm Gott den Becher reicht.
Eine kleine Frühlingsweise nimmt mein Herz mit auf die Reise in die schöne weite Welt hinaus! Dort, wo bunte Blumen blühen, dort wo weiße Wolken ziehen, steht am Waldesrand ein Haus.
Still, ohne Sorgen, friedlich geborgen liegt dort die Welt im Sonnenschein. Unter uralten Bäumen lässt es sich träumen, in den goldenen Frühlingstag hinein.
Alle Bienen summen leise meine kleine Frühlingsweise, bunte Falter flattern hin und her. Die Natur auf allen Wegen streut den schönsten Blütensegen, und die Rosen duften süß und schwer.
Doch wie bald ist all diese Pracht entschwunden, die ein schöner Tag uns im Mai gebracht, denn ein kalter Reif hat in nebelgrauen Stunden, alles Grün vernichtet in einer Nacht!
Längst schon sind verstummt alle Vöglein auf den Zweigen, und die Falter tanzen nicht mehr ihren Reigen, selbst die alten Bäume hüllen frierend sich in Schweigen und den Blümlein klein ist so traurig zu Mut!
Ach wie geht der Frühling doch so schnell vorbei! Da ertönt ganz leise, leise meine kleine Frühlingsweise, bis die gold’ne Sonne strahlend lacht, und die Blumen blühen wieder, auch die Wolken ziehen wieder und vergessen ist die kalte Nacht!
Freut euch der Jugend, nutzt jede Stunde, wenn euch die Sonne strahlt im Mai. Sucht die Schönheit im Leben, steht nicht daneben, denn der Frühling geht ja doch so schnell vorbei.
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