Gott, Du bist die Ewigkeit, die endlos seit dem Anfang uns umschließt. Der in seiner Herrlichkeit, die Gnade „Leben“ in uns gießt.
Wenn unsrer Hoffnung Sicht zerbricht, geb‘ unsrem Geiste Kraft und Licht. Lass unsern Glauben Hüter sein, beschütze unsrer Liebe Schein, die von dem großen Himmelslicht ein Abglanz ist. – Herr uns gebricht die Kraft, der Mut – mit Dir im Herzen sind wir gut, doch gehen wir ein Stück allein, herrscht Dunkel dort. Denn unser Sein, es ist Dein Wort,
als dessen Klang Gestalt gewonnen, wohl unter hohen, lichten Sonnen in biblischer Vergangenheit, die uns allein erscheint so weit.
Bist nur gedankenweit entfernt, den Ton zu finden, den wir einst gelernt, der die Verbindung spürt, die Gegenwart. Zeitlos bist Du, der immer bei uns harrt.
Dein Wort, das einst durchs All geklungen, es ist ein Ruf, der längst zu uns gedrungen. Es ist ein langer Weg in reinem Sein, ein Widerhall zurück zu Dir allein.
Der die Zeiten wandelt und sie lässt verwehen, lass uns alle Deine Wunder sehen. Öffne uns zu Hause Deine Tür, dieses Wissen gib uns tröstlich hier.
Du klingst in uns, so lass uns für Dich klingen, auf dem Nach-Hause-Weg will ich Dir singen!
Die ‚heilige‘ Agnes von Rom (237-250) soll mit ca. 13 Jahren den Märtyrertod gestorben sein, weil sie die Ehelosigkeit um Christi Willen und somit ihre Jungfräulichkeit verteidigte.
Mich hat die Legende um ihre Person erschüttert. Auch Heilige waren Menschen, die irrten und fanatisch in ihren Ansichten waren. Ob die vielen ‚heilig‘ gesprochenen Menschen dem auch entsprachen? Das mag Gott alleine entscheiden.
Frank Cadogan Cowper (1877-1958)
In meiner Not gibst Du mir Stärke, ein schützend‘ Kleid aus Engelshand. Durch Lichtgewand und Wunderwerke reicht mir der stille Gott die Hand.
Wenn böse Energien durchdringen den Bannkreis meines lichten Seins, so können Flammen ihn nicht bringen, den Tod, der mich mit ihm vereint.
Bringst mir, für meine letzte Stunde, ein Unschuldskleid aus Himmelslicht. Bringst bald der Welt die Todeskunde, noch eh‘ der neue Tag anbricht.
The soul of the rose – John William Waterhouse (1849-1917)
Erträumen wir ein Leben wie im Rosengarten, ein Paradies der Phantasie, verwandelt sich das Streben in ein Warten und uns’re Träume werden Ironie.
Bald überdrüssig wird des Müßigganges Bürde, denn fehlen uns des Lebens Tiefen, als ob das Einerlei nie enden würde, werden wir leid, was wir einst riefen.
So nehmet hin das Bittre und das Süße, wenn ihr das eine liebt, tretet das andre nicht mit Füßen. Nur wer im Dunkeln steht, ersehnt das Helle; wer nur im Glücke schwebt, tritt auf der Stelle.
Wer reinen Herzens sucht, sucht nicht vergebens. Such nach den Quellen, tief in dir vergraben, Du findest Quellen reinen Lebens, so schöpf aus ihnen ihre heil’gen Gaben.
Verhüllt liegt unsre Zukunft, weltverborgen, und um uns webt der lichte, helle Morgen, die weißen Zauberschleier in den Tag.
Am Abend wirft die Nacht die langen Schatten und legt sich auf des Tages Lasten nieder; leise raunt die Natur die alten Lieder, auf den Rabatten.
Die Weise, die erklingt, so fern der Nöte, sie schwebt zum Wohle aller durch die Nächte, als ob sie allem Übel Tröstung böte und Freunde brächte.
Wer hoffend lauscht, den wird der Segen finden, er eilt von Herz zu Herz, wie ein Gebet. Den rechten Weg, wirst du ergründen, wenn deine Seele es erfleht.
Wenn du die Liebe fühlst, so ganz durchdrungen, dann öffnest du dich deinem Gott in dir. Folge der Stimme, voll Vertrauen, unumwunden, öffne die Tür.
Die Sterne, die die fernen Himmel tragen, sie neigen sich allabendlich der Welt. Erdachte Gott den Sinn für unsre Fragen, als er die Zeit erschuf, die steigt und fällt?
Was er erdacht, war Gleichklang, wie ein Reim, der seine Ähnlichkeiten wie im Lied verbindet. Zerstörend war des Lebens bitteres Sein, weil niemand mehr nun Sinn und Wahrheit findet.
Ein Leben lang nach süßem Gleichklang sehnen, wo doch zum Eigennutz vergeht die Welt. Erst, wenn Er, Licht erfüllt, in trauten Tönen, den Klang bereitwillig an deine Seite stellt,
dann schwingst du mit den tausend Harmonien, fühlst ihren Sinn so schöpfungsnah verwoben. Und Seine Größe ahnend, gehst du auf die Knie, und weißt, es trägt ein Reim dich einst nach oben.
Planeten Konstellation am 21. Dezember 2020 Jupiter und Saturn, fast wie zu Zeiten von Christi Geburt. Besuch der Sterndeuter aus dem Morgenland.
Weiter Blick zum sternenklaren Himmel; Mondfinsternis, Planetenbegegnung lädt ein zur Feierstunde auf Erden. Sternstunde der Menschheit; Konstellation der Superlative, flutet den Schatten irdischer Dualität mit Licht, beleuchtet den Vorhang zwischen den Welten. Suche nach der Wahrheit seit Äonen von Jahren, Countdown zur Beendigung der Eiszeit; Weihnachtsstern als Symbol für Frieden und Liebe, bringt uns ein Stück himmlisches Zuhause in die Gegenwart. Erinnerung an unsere Herkunft. Vereinigung von Himmel und Erde im göttlichen Zeitplan. Verankerung des Christus-Bewusstseins in unseren Herzen, für eine paradiesische Zukunft auf Erden.
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