Ein Wunschkonzert ist dieses Leben nicht, oft scheint der Schatten uns, als die Substanz, und wenn die harte Schale einer Nuss zerbricht, beißen wir sie, den Kern verschmähn wir ganz.
Wir scheuen manche Wirklichkeit im Licht, sehn die Materie als krankheitsbringend an. Die Wahrheit steht vor uns – wir sehn sie nicht, ein Zufall ist für uns des Lebens Plan.
Glücklich ist der, der weitergeht und glaubt, das alles besser wird im Geisteslicht, das unterstützt, wenn uns das Leben raubt, was stark macht, wenn der Mut zerbricht.
Niemals verlassen sein, trotz Schwäche oder Not, an Hilfe glauben, selbst im tödlichen Moment, sie ist die Wahrheit – ein gerechtes Lot, im Dasein uns ein festes Fundament.
Dem dunklen Haus des Menschen Licht zu geben, die gute Tat zu sein, auch wenn sich der Erfolg verhüllt, ist wie ein Strahlen auf den Erdenwegen, das uns umgibt - ein unsichtbarer Schild.
So ist kein einziger Versuch vergeblich, denjenigen zu helfen, die in Nöten stehen und keine Anstrengung zu klein und kläglich, dem Guten Pionier zu sein im Vorwärtsgehen.
Die Kraft des Geistes trägt die magischen Momente, gilt uns als Ausdruckskraft, die unsere Welt beseelt, sie drückt sich aus in menschlichen Talenten, verschleiert ist die Sicherheit, die niemals fehlt.
Ist so, wie eine Bürgschaft hier auf Erden, die unveränderlich, unwandelbar erstellt, die ihre Form behält im Sein und Werden, auch wenn Materie in Staub und Asche fällt.
Von einer Heerschar Leuchtenden umgeben, die unser Los begleitend, helfend stehen; als unerschütterliche Basis stets zugegen, unmessbar durch Geräte dieser Welt zu sehen.
So, wie der Flamme gold’ner Schein sich züngelnd streckt gen Himmel sanft empor, so werden auch die alten Seelen zu den lichten Höhen streben.
Und öffnet sich durch Endlichkeit des Erdendaseins fremder Sphären Tor, verbindet sie die Ewigkeit des Seins, um sie in fernste Galaxien fort zu heben.
Die Frühlingswiese ist erfüllt mit Licht -
schau, wie es flammend aus den Wolken bricht,
und wie ein milder Wind darüber streift,
es tief im Boden hin zur Ernte reift.
Den Winterstaub wäscht zarter Regen fort,
ein bunter Bogen spannt am Himmelsort,
verbindet Abschied, Nacht mit Morgenrot,
erhebt ein neues Leben nach dem bitteren Tod.
Kein hehres Zeichen, das die Furcht uns raubt,
trägt mit sich Mut, so, wie ein Mensch, der glaubt.
„Selig, die nicht sehen und doch glauben!“,
Heilands Worte trägt der Hoffnungswind.
Was im Menschen nebulös im Staube,
ist, das Gut und Bös Geschwister sind.
Sind erschaffen, um uns Licht zu bringen,
in die Seelen den Bewusstseinsschein;
doch Erleuchtung wird uns nur gelingen,
wenn wir zweifellos die Angst befreien.
Schwarzer Trauerflor liegt auf den Kriegen,
die wir jeden Tag im Leben führen,
können nur den eignen Drang besiegen
und den Sieg in unserem Glauben spüren.
Sehn den Strahlenglanz des Osterlichtes,
wie es leuchtend uns die Einsicht bringt,
von der Auferstehung nach dem Tod berichtet,
Jesus, selbstlos, ohne Furcht, für andere ringt.
Es ist nötig, dunklen Hintergrund zu formen,
der die Schönheit hebt, erhellt die Sicht;
dunkel eingerahmt, die Lebensnormen,
wie ein Kirchenfenster strahlt im Licht.
Welt liegt im Dunkeln, ruht in schwarzen Schatten; nirgends ein Sternenfunkeln, und über den Rabatten lasten die alten Flüche, im Niemandsland, da weint die Psyche ängstliche Tränen.
Wie man sich ohne Mutterseele ganz alleine fühlt, so wie ein Sandkorn, das vom großen Meer umspült, bleibt einsam man im Innern, nur Liebe kann im Außen dann verringern, wonach wir lebenslang uns sehnen.
Alleine wir uns oftmals wähnen in unsrer Lebensschlacht, wenn sie uns unerwartet Leiden schafft und Herzen kalt zu Stein erstarren lässt, stehn wir trotz aller Seelenqualen felsenfest, empfangen selbst die ärgsten Hiebe für etwas Liebe, die oftmals, eh‘ sie überhaupt begonnen, schon bald zerronnen.
Doch ist die Nacht auch dunkel, voller Sorgen, vertraun wir auf den fernen, lichten Morgen, den wir mit Glauben, Hoffnung, Liebe füllen werden, so schaffen wir Verschmelzung schon auf Erden, mit dem wir geistig uns verbinden können.
So, von der unsichtbaren Welt begleitet, dem eignen Willen folgend, werden wir geleitet; gehn zwar alleine durch des Lebens Wüstenschwüle, am Ende dann, gelangen wir zum Höchsten der Gefühle.
So flüchtig, wie die Liebe hier auf Erden war, so währt in Ewigkeit sie gottesnah!
All die lauten Stimmen meines Lebens
sind erstickt in meiner Einsamkeit.
Übertönt habt ihr mein Weiterstreben,
verschüttet meiner Seele Weg im Leid.
Habt mir betäubt das innere Bestreben,
mir fremdgeworden war mein eignes Ich;
ich hörte nicht die Stimme auf den Wegen,
die allerinnerst leise zu mir spricht.
War eingehüllt von wirrem Unvermögen,
wie ein Paket, das mir das Leben schnürt;
ich sah nur das, was täglich mir geschehen -
es brodelte in mir, stets ungehört.
Das Schicksal drängte mich in Einsamkeiten,
sie ist ein heilig Trost und still Erweckerin.
Gab mir die Kraft, den Ansporn, fortzugleiten,
durch alles Übel, das den Tag umfing.
Ist in mir Licht – es glättet alle Falten,
zeigt mir den Ausweg aus dem Niemandsland;
versteht mit ruhiger Hand mein Herz zu halten,
im Stillesein zu segnen, was ich fand.
Es geht von ferner Welt ein Leuchten aus,
das geistig jedem Wesen Kraft verleiht.
In trüber Sicht löscht es die Nebel aus,
durchdringt die Trübsal und die Erdenzeit.
Hat uns geführt in diese Welt des Werdens,
zum Feld des Dienens, wo‘s die Seele spürt,
wenn sie im Irrgarten des Aufbegehrens
den rechten Weg zum Großen Geist verliert.
Verliert der Mensch die Spur zum rechten Pfade,
wird er zurückgebracht mit wunden Füßen;
den Königsweg zu finden, ist wie Gnade,
nie mehr ziellos in Kreisen gehn zu müssen.
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