Das Sehnen ist ein Band, das liebend bindet, die Zauberschnur, die niemals reißt und bricht. Wo sich die alte Liebe wieder findet, da wird das tiefste Dunkel hell und licht.
Du strahlst in mir, wie Diamanten strahlen, du reflektierst das Licht, so, wie ein Edelstein. Lass‘ deiner Augen Glanz auf meine fallen, du wirst der Glanz auf meiner Seele sein.
Du bist mir fern, doch öffnen sich die Schleier, so wie die Sonne durch die Wolken bricht. Und jedes Wort, das du mir schreibst erneuert, was du mit deiner Gegenwart versprichst.
Die Liebe hält uns fest und ganz umschlungen, nichts wird sie lösen – nicht in Ewigkeit! Und ist dein liebes Wort schon lang verklungen, dann schwebt es selig weiter durch die Zeit.
Das Band der Liebe ist um uns geflochten, es bindet sanft, doch hart fordert die Pflicht. Was unsre Träume, Wünsche, nicht vermochten, nun eine andre Macht für uns erficht.
Gott gab uns Liebe, er wird uns geleiten, damit wir rechte, lichte Wege gehn. Er wird vor uns die Möglichkeiten breiten, damit wir wagen, glauben und verstehn.
Wenn du wiederkommst, wird meine Seele jubilieren. Wie ein fruchtbarer Boden zwischen kalten Steinen wirst du erscheinen. Mein Herz kann nicht still sein, will dich nicht verlieren, im Weinen.
Meine Arme sind leer, meine Sinne so trübe – als grübe sich dumpfer Schmerz in mein Denken. Mir ist das Leben so schwer, fühl’ mich unendlich müde. Wohin wird es mich lenken?
Wie ein Liebesbrief mit gebrochenem Siegel, der versteckt vor der Welt deinen Namen trägt, bist du mein Ich hinter dem Spiegel, das sich wie ein Gewissen in mir regt.
Untrennbares löst sich, es bindet das Leben; das Schicksal trägt in sich, was geht und beginnt. Die Hoffnung breitet in Liebe die Flügel, wenn du wiederkommst, mit dem Frühlingswind.
She may be the face I can′t forget A trace of pleasure or regret May be my treasure or the price I have to pay
She may be the song that summer sings May be the chill that autumn brings May be a hundred different things Within the measure of a day
She may be the beauty or the beast May be the famine or the feast May turn each day into a heaven or a hell
She may be the mirror of my dream A smile reflected in a stream She may not be what she may seem Inside her shell
She who always seems so happy in a crowd Whose eyes can be so private and so proud No one’s allowed to see them when they cry
She may be the love that cannot hope to last May come to me from shadows of the past That I remember till the day I die
She may be the reason I survive The why and wherefore I′m alive The one I’ll care for through the rough and rainy years
Me, I’ll take her laughter and her tears And make them all my souvenirs For where she goes, I′ve got to be The meaning of my life is she, she, she
Übersetzung:
Sie
Sie mag das Lied sein, das der Sommer singt Kann die Kälte sein, die der Herbst bringt Kann hundert verschiedene Dinge sein In den Maßen eines Tages
Sie mag die Schönheit sein oder das Biest Kann die Hungersnot oder das Fest sein Kann jeden Tag in einen Himmel oder in eine Hölle verwandeln
Sie mag der Spiegel meines Traumes sein Ein Lächeln, das sich in einem Strom spiegelt Sie mag nicht sein, was sie zu sein scheint In ihrer Schale
Sie, die immer so glücklich scheint in der Menge Deren Augen so privat und so stolz sein können Keiner darf sie sehen, wenn sie weinen
Sie mag die Liebe sein, die nicht hoffen kann, zu dauern Vielleicht kommt sie zu mir aus den Schatten der Vergangenheit An die ich mich bis zum Tag meines Todes erinnere
Sie mag der Grund sein, warum ich überlebe Der Grund, warum und wieso ich lebe Diejenige, für die ich durch die rauen und regnerischen Jahre sorgen werde
Ich, ich werde ihr Lachen und ihre Tränen nehmen Und mache sie alle zu meinen Souvenirs Denn wo sie hingeht, muss ich sein. Der Sinn meines Lebens ist sie, sie, sie
Nun wird die Erde hell, die Sonne scheint, und eine Drossel, die früh singt, bringt Segen; die Meisen sammeln zwitschernd, froh vereint, Zweige und Flaum zum Nestbau auf den Wegen.
Die Kinder halten Hündchen an der Hand, die kläffend heiter voran gehn und springen, der Himmel zieht sein blaues Band durchs Land und lässt die alte Welt zur Hochzeit singen.
Vom Sonnenstrahl erhellt, ist es erwacht, das kühle Land - es lässt die Seele steigen; es malt das Graue bunt und über Nacht sieht man ihr Kunstwerk leuchtend in den Zweigen.
Wie definiert man eine Kraft, die vom materiellen Standpunkt aus unbeschreiblich ist? Eine Kraft, die eine Glühbirne zum Leuchten bringt oder Maschinen zum Laufen, eine Energie, nicht greifbar, für Augen nicht sichtbar, die aber trotzdem real ist.
Menschen, in biblischen Zeiten, die eine solche Energie nicht kannten, nannten diese Kraft „Engel“, wie beispielsweise in Joh 5,4: „…denn ein Engel stieg zu gewissen Zeiten in den Teich hinab und bewegte das Wasser.“
Wie deutet man Lebenskraft? Sieht man sie als Teil des Großen Geistes, den Menschen mit verschiedenen Namen nennen, der ebenfalls vom materiellen Standpunkt her nicht greifbar und trotzdem real ist? Ist sie der ‚Heilige Geist‘, wesensgleich mit der Kraft, die jeder Facette der Aktivität im Universum Bewusstsein und Existenz verleiht? Ist sie die unsichtbare Gewalt, die dem Samen ermöglicht zu wachsen, zu blühen, Früchte zu tragen, wie ein Baum und seine Seele dazu treibt, sich zu entfalten? Entfaltet diese Energie nicht auch unsere Seele?
Die Lebenskraft ist der göttliche Funke, der spiritueller Natur ist und dazu bestimmt ist, zusammen mit dem physischen Körper zu wachsen. Die Mehrheit der Menschheit beschäftigt sich nur mit der physischen Entwicklung. Ein Teil befasst sich mit dem geistigen und einige wenige mit dem spirituellen Wachstum.
Das wachsende Bewusstsein für diese ewigen Wahrheiten macht die Seelen und geistigen Körper der Menschheit empfänglich für die Kräfte aus der geistigen Welt. Das ist die magnetische Verbindung zwischen der Erde und ihr.
aus der Oper „Der schwarze Peter“ von Norbert Schultze (1911-2002)
Wenn ich die Augen schließe, sehe ich mich wieder alleine vor dem alten Röhrengerät sitzen. Das war die erste Oper, die ich in den 60er Jahren im Schwarz-Weiß-Fernsehen bei meinen Eltern gesehen habe. Opern und klassische Musik mochte niemand in meiner Familie. Der Sänger Rudolf Schock war später für mich, als moderner Teenager, ein Spießer, der manchmal meine Eltern durch seinen Gesang im WDR4 erfreute.
Dies Lied habe ich bis heute in Erinnerung behalten. Es ist eines der Stücke, die ich mir gerne anhöre.
Heute hab ich es aus dem Archiv gekramt und hoffe, die Freude daran liegt nicht nur auf meiner Seite. 💕
Fließend zieht sich der Menschen Gang durch Straßen dieser Stadt, die Schatten tanzen, kurz, mal lang, auf Gehsteig, Hauswand, Blatt.
Vorüber eilt so mancher Schritt - man hüllt sich in Gedanken; ein jeder folgt mit gleichem Tritt, lässt Abstandsdornen ranken.
Sind undurchdringbar, märchengleich - kein Prinz, um sie zu brechen, hört nur im eignen stillen Reich des Geistes Rosen sprechen.
Geheimnisvoll des Schweigens Mund, versteinert sind die Blicke, Mensch hastet durch des Flusses Schlund, sucht seinen Weg zum Glücke.
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