Auf dieser Welt ist vieles im Argen, mich schmettert nieder, was gerade geschieht. Ich kann nicht schweigen, es liegt mir im Magen, wenn die wunde Menschheit vor Schlächtern flieht.
Es entsetzt mich zutiefst, was Regierungen tun… oder nicht tun, nur ihre Hände aufhalten. Ein Taschen füllender, fragwürdiger Ruhm, der Anzug tragenden Politikgestalten.
Der politische Islam flaniert durch die Straßen, schwer bewaffnet mit westlichen Gewehren, die Herren der Macht, die das Leben hassen, wollen anders Denkende mit Scharia belehren.
Sie schämen sich, von Frauen geboren zu sein, die gänzlich verhüllt sich durchs Stadtbild quälen, verschleierter Besitz im orientalischen Schein, Frauen sind unsichtbar, dürfen nicht wählen.
Eine Frau brachte die Sünde in die Welt??? Sicher, sie gebar diese männlichen Exemplare, die heute noch prahlen, wie’s gerade gefällt, die Besten im Schlimmsten zu sein, Gott bewahre!!!
Sie wurden aus ihren Familien verschleppt, gekettet, wie Vieh und getrieben. Als die Länder Afrikas blutbefleckt, war kein Stein auf dem andern geblieben.
Das Weinen der Kinder, der Frauen, verklang, doch der „Blues“ wurde weitergetragen. Der Markt zog die Sklaven zur Arbeit heran, Kränkungen ihr Lohn, statt Hoffnung, Verzagen.
Leibeigenschaft war ‚der Weißen‘ Geschäft, Sklaverei brachte Amerikas Blühen. Unterdrückung machte nicht Halt vor Geschlecht, das brachte manch‘ Gutsherrn Vergnügen.
Die dunklen Fluten des ‚weißen Blutes‘, ließen hemmungsvoll Ureinwohner meucheln, und Priester, ganz gleich welch‘ geistigen Gutes, ihnen von ‚guten‘ Religionen heucheln.
Sie verloren alles, doch niemals den Stolz, noch immer kämpfen sie weiter. Es gibt kein Zurück – Menschen wie Ebenholz, doch Schimpfnamen demütigen weiter.
Wir sollten auf Worte des Guten vertrauen, die schlechten sind leider Geschichte. Diese ‚schönen‘ zu wollen, ist kein Erbauen, das macht kein Unrecht zunichte.
Der Mohr im „Struwwelpeter“ 1845 – wo eine dunkle Hautfarbe als Strafe galt
Mohr = Mensch mit dunkler Hautfarbe, ein historischer Begriff aus dem Mittelalter.
Dieser Begriff bekam später einen zusätzlich herabsetzenden Charakter, denn im 18.
Jahrhundert wurde der Ausdruck „Mohr“ zunehmend durch das Wort „N….“ ersetzt, was auch heute noch die Rassen trennt und primitiv diskriminierend ist. Dieses Wort will verletzen und tut es auch. Deshalb muss es jetzt und in Zukunft aus dem Gedächtnis gestrichen werden.
Ich erinnere an die drei Heiligen aus dem Morgenland, darunter der Mohr
Balthasar, es gibt schwarze Madonnen und Mohren-Darstellungen in bischöflichen Wappen.
War Jesus von dunkler Hautfarbe oder der von den Kirchen dargestellte blonde, weiße Mann mit hellblauen Augen?
Des Weiteren möchte ich an Anton Wilhelm Amo (1707-1753) erinnern. Er war als hochfürstlicher Mohr der erste schwarzafrikanische Philosoph Deutschlands.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Wilhelm_Amo
Jesus von Nazareth – nachgebildetes Foto: Bas Uterwijk
Es tönt in uns, wie ein vergessenes Lied, die Stimme Gottes klingt vertraut und unser Herz erblüht. Es ist, als schreiten wir durchs milde Abendlicht, vorbei an fremden Gärten, fremden Türen, und plötzlich lauschen wir gespannt und spüren die Stimme eines Engels, her geweht, aus fernen Himmeln, wie der Mutter Singen, so süß und weich wie einst. Wir stehen still und lauschen. Will sie uns bringen Erinnerung aus unsrem Kinderreich? Ist es ein wohl vertrauter Klang aus Vaters Haus? Das Lied der Freude löscht die Fremdheit aus, und wie durch Zauberhand blüh’n Heimatblumen uns in fremden Gärten, und fremde Sterne leuchten traulich, Licht an Licht, wenn Deine Stimme, Gott, aus einem Menschen spricht.
Jean-Léon Gérôme 1824-1904 CONDE, LOUIS III. DE BOURBON + LUDWIG XIV. VON FRANKREICH 1674
Den Glanz von einst, voll Sinneslust und prächtig, trägt die Erinnerung mit Weh und tiefem Groll. Wie gestern, sind auch heut’ die Reichen mächtig, und blutend zahlt das Volk den bitt’ren Zoll.
Die Armut klafft aus offnen Weltenwunden, die Qual des Hungers gräbt sich ein, voll Schmerz. Auch heute liegt in trauertiefen Stunden, manch’ sterbend Kind am stillen Mutterherz.
Man tanzt mit viel Glamour in Taft und Seide, Champagner fließt und Kaviar wird serviert. Da draußen, gar nicht weit im tristen Kleide, wird eine trockne Scheibe Brot zum Mund geführt.
Verschwendung hier und anderswo das Darben, wo Fülle doch für alle birgt die Welt. Die Zeit legt auf die Wunden Wohlstandsnarben, der Teufel dient alleine Macht und Geld.
Und was satanisch grinst aus den Gazetten, ist, was Profitgier und die Politik serviert. Die Armut wälzt sich angstvoll in den Betten und Reichtum glänzt daneben, ungeniert.
Jean-Léon Gérôme 1824-1904 – The last judgement Daniel 5,27 »Tekel« bedeutet: Du bist mit einer Waage gewogen und zu leicht empfunden worden!
Es sühnen die Gerichte schlechte Taten, doch ist gerecht noch lang kein Richterspruch, ihr seid mit Sinn nach Rache schlecht beraten, wenn ihr für Schuld gerechte Strafen sucht.
Wer andre in den Tod schickt ist nicht besser, als jener, der zuvor den Mord verübt, wäscht man Justitias Hand mit klaren Wässern, ist nach dem Reinigen das Wasser unschulds-trüb.
Wir fordern Ethik und Moral mit Geistesgröße, doch nur zu leicht zerfließen hier die Grenzen, wir machen aus „nicht gut“, „ein bisschen böse“, verdrehtes Recht schafft eigne Konsequenzen.
Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust(International Holocaust Remembrance Day) am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.
Gedenktag 09.04.2021 in Israel zu Ehren der 6 Millionen Juden, die dem Holocaust zwischen 1933 und 1945 zum Opfer fielen. https://photos.yadvashem.org/
Sie waren deutsch, wie wir, mit ganzer Seele. Die Väter dienten noch im ersten Krieg. Sie jubelten dem Kaiser und Befehle befolgten sie für Vaterland und Sieg.
Sie hießen Sarah, Esther, Moses, Lot. In deutschen Landen waren sie daheim. Ob Währungskrise, Arbeitslosigkeit und Not, sie trugen es wie alle, groß und klein.
Als Hindenburg die Tore weit geöffnet, und „braune“ Schergen fluteten das Land, da ging die erste Angst durch weise Köpfe, denn er gab nun den Tod in Satans Hand.
Die Sonnenzeichen brannten Judenbücher. „Nun danket alle Gott“, dreifach „Sieg Heil“! So standen sie mit roten Fahnentüchern, doch Bücher waren nur der erste Teil.
Bald brannten Deutschland und die Nachbarstaaten. Perfide plante Satan seinen Krieg, und zwischen Flagfeuern und Handgranaten, da brannten Synagogen für den Sieg.
Ein Pesthauch wehte schließlich über alles, was einst für deutschen Schöngeist stand. Warschauer Getto! Durch die Straßen hallt es. Der Schrei nach Freiheit schallte ungehört durchs Land.
Die Todesangst, sie starrt aus leeren Augen. „Arbeit macht frei“ – welch unmenschlicher Hohn. Ob Kranke, Alte, Kinder, Männer, Frauen, sie alle deportiert zur Arbeit, Tod, ihr Lohn.
Für Lagerkinder, die kein Lachen kannten, war Angst und Tod mehr als ihr täglich’ Brot. Allein, nur Fremde, keine Anverwandten. Das Böse färbt mit Zyklon-B den Himmel rot.
Millionen Seelen hat der Wahn genommen. Was treibt den Menschen an, um gut zu sein? Wenn Gutes siegt, wird niemals wiederkommen ein großer Führer hier aus unsren Reih’n.
Blasses Erinnern an verfälschte Farben. Vergangene Zeiten starben, mit ihnen die Spuren historischer Figuren; farblos, verblasst durch die Zeit, nur noch schwarz-weiß, dünn und zaghaft die Striche;
so leis’ ist müde sie geschlichen, hat alles mitgenommen und ganz verschwommen sind manche Biografien einem Schattenriss gewichen;
die einst so großen Weltfiguren, abgebildet mit zerflossenen Konturen, wässrig und durchscheinend, in trüber Transparenz, erscheinen wie ein falsches Gold, das niemals hat geglänzt.
Faithful unto death Herbert Gustave Schmalz 1856-1935
So hart wie Stein wird mancher Menschen Herz, kennt weder Mitgefühl noch Gnade, gönnt anderen nur Spott und Seelenschmerz, lockt erst die Gier nach Macht, wie süßes Apfelfleisch die Made.
Das Leiden anderer – zur Schau gestelltes Quälen, war früher Freude der Cäsaren Tribunal, als Schauplatz wird man heute andre Orte wählen, wenn schreiend erst das Volk die Daumen senkt, dann rollen Köpfe, so wie damals, ohne Zahl.
Es galt mit Logik alle Dinge zu ergründen, wonach die Seele suchend aufbegehrt,
mit menschlichem Verstand zu finden, was unsren Blicken schleierhaft verwehrt.
Es streiten wieder sich die Fakultäten und werden niemals Frieden geben,
wenn Wissenschaft und Universitäten erforschen unser menschlich’ Leben.
So unbegreiflich wie die Ewigkeit des Seins, die keinen Anfang und kein Ende kennt,
verbirgt die trügerische Welt des Scheins, die wahre Sicht der Dinge vehement.
Des Lebens Kern verdecken Macht und Gier, ethisch vollkommen, göttlich war der Sinn;
wenn nicht Moral und Tugend sind der Menschen Zier, schwindet Respekt vor aller Schöpfung ganz dahin.
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