Als Nichtigkeit die Welt zu überwinden, emporzuschwingen, ständig aufwärtsstreben, so, wie am Berg, die rechte Einsamkeit zu finden - bezwungen will er werden, wie das Leben.
Die Höhenluft wie Heilung einzuatmen, Gelassenheit, die unserem Dasein fehlt; an schroffem Fels so wie in Trance geraten, die auch im Aufstieg geistig stählt und hält.
All jene Hemmungen bezwingen, die Kleinigkeiten, die in Frage stellen; der Seele Lähmung wieder Kraft zu bringen, zu hören auf die inneren tiefen Quellen.
Die Flügel öffnen, um hinfortzufliegen, zum Sternenflug in ew’ge Sphären; dort an der ‚Brust‘ des Großen Geistes liegen, um des Geschehens Grund und Sinn zu klären.
Gebirgige Flusslandschaft – Caspar David Friedrich (1774-1840)
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit. Und das sind Wünsche: leise Dialoge täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben: Bis aus einem Gestern die einsamste von allen Stunden steigt, die, anders lächelnd als die andern Schwestern, dem Ewigen entgegenschweigt.
Fortgeweht sind die Gedanken, flogen mit dem Wind der Zeit dahin, Ursache und Wirkung sich verbanden, auf die Reaktionen zu Beginn.
Wirkungen, die auf die Taten folgten, nahm die Zeit ins nächste Element; das Hervorgebrachte trieb wie dunkle Wolken, das Gerechtigkeit und Wahrheit trennt.
Wer dem Leben Schaden angerichtet, richtet sich im Bannkreis der Moral, doch Vergeltung, die selbst körperlich vernichtet, steht in Ewigkeit in Seelenqual.
In der Körperlosigkeit des Unerlösten, wird manch Frevel auf dem Geiste lasten, denn das Urteil zwischen Gut und Böse hat er nicht dem Höchsten überlassen.
Romantisches Bild - Wunsch-Fantasie -, wo liebend verbunden in Harmonie, Menschen tanzend den Tag beginnen, sich umarmen, lachen, ihr Glück besingen,
mit geöffneten Händen den Segen empfangen, durch des Schöpfers Fülle zum Wohlstand gelangen, nicht auf die Rücken anderer treten und Steigbügelhalter der Macht anbeten.
Genügsamkeit, Freude im Einfachen finden, auch das kleine Glück dankend liebevoll binden; nicht Werte des Nächsten mit Füßen treten, für Gesundung der Menschheit um Heilung beten.
Gefolgt von Schatten sucht Mensch das Licht, die wärmende Quelle, die Heilung verspricht. Zwiespältig die Welt und das eigene Ich; Ewigkeitsworte, wenn ER innerlich spricht,
der selbst Steine belebt und fruchtbar erhält - aus dem Nichts bildet Er eine neue Welt. Im Klang der Worte enthüllt sich der Tag, der,erschaffen in Liebe, Harmonie schenken mag.
Ihr, die ihr noch im Geiste um mich seid, so nah und doch so fern, nur in Gedanken, als stumme Zeugen der Vergangenheit, ihr seid wie Wurzeln unlösbarer Ranken.
Gabt körperlich bedingten Sinn im Sein, um mich Gefahr in einem Hauch von Zeit, doch ohne euch da schwebte ich als Schein, so wie ein Stäubchen, welches ziellos treibt.
Ihr ward gewordenes Ziel, von Gott bestimmt, und ich vom Geist des Lebens wachgeküsst; der Heimat fortgerissen, war ich Kind, platziert im Körper eines menschlichen Gerüsts.
Im Lebensauftrag inkarniert und ohne Sinn, tanzte ich schwebend meinen Drahtseilakt, unter mir, freier Fall mit stetem Wind, der an mir zerrte und vertrieb die Kraft.
So balancierte ich, verlor das Gleichgewicht, wohl aufgefangen, ging ich durch ein Tor, dahinter trat der Wahrheit helles Licht, wie eine Botschaft und Mission hervor.
Berufung ist des Daseins Sinn und Ziel, dem Geist zu dienen, der uns schuf, als Hilfe da zu sein, für den der fiel, die Seele öffnen, wenn Er in uns ruft.
Eintauchen in die unfassbare Stille, die Tiefe ahnen und den dunklen Grund, er lebt, und das in einer Fülle, die uns den Atem raubt, so schön und bunt.
Da schweben tausend glitzernde Gestalten, die Wasser atmend ihre Kreise ziehn; in lebensfroher Einheit sich verwalten und nie, dem nebenan, im Wege stehn.
Sie treiben, wie mit Leuchtreklame, Kleine und Große, die sich Nahrung geben. Ein Fressen und Gefressenwerden - geben und nehmen, um zu überleben.
Unzählig leuchtend bunte Farben, graziös und unbeschreiblich schön; berauschend, wie sie sich umwarben, um arterhaltend niemals zu vergehen.
Uraltes Meer, trägst Wurzeln dieser Erde, dein Leben trug die Sonne an das Land, aus deinem ewigen „Es werde!“, das alles Leben weckend in sich fand.
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