Wie ein See, mit tausend Glitzerwellen, spiegeln sich die Himmel, sternenfunkelnd, wo des Lichtes unbekannte Quellen, strömen zu den Taten, die verdunkelnd, in den leidgeprüften Unbelehrten, den von Hass Gequälten, tief Gesunkenen, die sich falschen Lehren nicht erwehrten, die an Mächte dunkler Welt Gebundenen.
Schwere Lügen und Gewalt vereint, Schuld, verband sie und die Lust liegt auf ihnen, dicht und schwer wie Stein. Dämonisch schlägt das Herz in ihrer Brust.
Freuden dieser Welt darfst du nicht trauen, reich dem die Hand, der übers Wasser lief. Dein Auge sei in Seinen, mit Vertrauen, hör, wie Er lang schon deinen Namen rief.
Schau nicht zurück! Das schönste Glück auf Erden ist nichts, nur Last, wie Lust und Geld. Drum mach dich frei, nur dann kann Liebe werden, wenn Er die Schatten nimmt, den Kindern dieser Welt.
Zog aus, das Kleid aus Traumgespinst, Vergangenheit lag zugedeckt mit Nacht. Es wich die Dunkelheit, ein Tag beginnt, der neue, lichte Horizonte schafft.
Der Sonnenglanz entstieg dem Horizont, zerriss das wolkenschwere Firmament, so hat der Geist, der in den Himmeln wohnt, die Schatten dunkler Stunden abgetrennt.
Ein Schein des Glücks fällt durch das Fenster, erhebt die Brust zu neuem Aufwärtsstreben, vertreibt Vergangenheitsgespenster, erweckt in Geist und Körper neues Leben.
Der Regen trübt die Helligkeit der Stunden, sanft gleiten Tropfen auf die dürre Erde, die Sommerzeit scheint bald verschwunden, der Herbst empfing schon ihr: „Es werde!“
Längst verhallter Urknall – aus Trümmern geborene Welt; geballte Materie in kosmischer Ordnung. Mensch sein – schmaler Grat zwischen Urzeit und Wandel, Brücke zur Neuzeit. Darwin oder Gott? Evolution oder Schöpfung? Zeitreise durch die Irrtümer. Teil eines harmonischen Ganzen, universale Unendlichkeit – seit Anbeginn der Zeit und ewig während. Geschenk an die Menschheit, aus Träumen geboren, schwebend zwischen den Welten. Spielplatz der Energien, unendlich tanzend zur Sinfonie des Lichts.
Es ist so still geworden um mich her, des Lebens Enge drückt, wie Einzelhaft. Bin eine alte, unsichtbare Kraft, ein kleines Ich, bin Flamme nur, nicht mehr.
Entzünden mag ich nur Gedankensplitter; bin irdisch, Energie, mit Licht getauft, nur noch ein feines Glühen, das verbraucht, bild‘ ‚Schwarze Löcher‘ im Gefängnisgitter.
Vergangenheit ist leere, hohl geword‘ne Form, die Schatten wirft, obwohl sie lange fort. Ihr Einfluss folgt mir bis zum Zukunftsort, wo Gegenwart beständig wird zur Norm.
Erkenntnisse, ich trag sie durch mein Leben, obwohl befreiend, nehmen sie mir Kraft. Wie Einer, der sich auf den Heimweg macht, bin ich der Wanderer hier auf fremden Wegen.
Doch eines Tages bin ich Heimgekehrte, was mich hier hindert, bin ich selbst. Setz‘ Schritt an Schritt, auch wenn du fällst! Erkenntnis ist Befreiung, seid Belehrte!
Erhabenheit im Augenblick des Glücks ist das Erkennen unsres Geistes Licht. Dann huscht ein Leuchten über das Gesicht; im Reich des Lichtes gehn wir dann ein Stück.
Paul Lacroix- Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne
Das Licht, das hell sich dünkt und – ohne es zu sein – des Lichtes Maske nimmt und borgt sich seinen Schein und prunkt damit:
Das ist der Herr der Welt, der Hochmut, der euch reizt zu tun, was ihm gefällt, und der mit Lob nicht geizt und nicht mit Schmeichelworten.
Streckt gierig ihr die Hand nach eitler Macht nur aus, um es ihm gleich zu tun, dann baut ihr nur sein Haus und könnt darin nicht ruhn.
Der hetzt euch ohne Ruh, und ihr tragt ihm herzu der falschen Werte Flittergold, und wie ihr Lügen sucht, ist euer Sold die Lüge nur! Die lebt so lang davon, dass sie zerstört, bis sie mit dem Zerstörten untergeht.
Die Wahrheit aber schreitet durch die Lande, sie ist so schön, dass sie des Schmuckes nicht bedarf und nicht des Faltenwurfs im Lichtgewande. Nicht Lob, nicht Tadel spendet sie. Sie schweigt.
Doch wenn ihr Blick dich trifft, dann sinkst du in die Knie… und ohne Worte wird dir Wissen kund, wenn stumm dich grüßt ihr ernster Mund.
<Ephides>
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