Gehalten von des Mondes fahler Stille, erhellen sie die dunkle Schattennacht, in holden Häuptern ruht ein großer Wille, der Gottes Liebe zaubergleich entfacht.
Sie bringen Mensch und Welt den rechten Glauben, das Schwert der Wahrheit liegt in ihrer Hand; so wie der Wein entsteht aus reifen Trauben, streu’n sie die Blüte „Seligkeit“ aufs weite Land.
Sie legt sich bunt auf graue, triste Mauern, bedeckt das Übel dieser alten Welt; vorbei der Schmerz, vergessen ist das Trauern, wenn auf die Seelen helles Leuchten fällt.
Der Himmel lässt die Geigen hell erklingen, ein feiner Ton entrinnt dem stummen All. Hört ihr von fern die leisen, sanften Stimmen? Bald klingen sie gewaltig, überall!
Gott reicht uns durch die Engel tausend Hände, gibt Zuversicht, die unser Tröster sei; wer danach greift, die alte Wahrheit fände; sie wandelt Angst in Mut, den Tod in Gaukelei.
Mit weiten, unsichtbaren, goldnen Schwingen, entfernen sie den bösen Geist der Zeit, wenn sie der Welt Wahrhaftigkeiten bringen, sieht man durch ihre Augen Ewigkeit.
Sie sind dir nah; schließ deine Augen, spüre! Mit dem Geschenk der Liebe steh’n sie dort; warten schon lang auf Einlass vor der Türe, lass’ sie hinein, schick’ sie nicht wieder fort.
Sie bringen dir die Wahrheit deines Lebens, sie zeigen freudig dir den heil’gen Gral; suchtest du Lebenssinn bisher vergebens, wird die Erleuchtung folgen, überall.
Wo sich Geist und Geist berühren, rinnt das Öl ins Wasser. Fremdheit weicht, die du verspürt‘, Grenzen werden blasser. Cremig, der Zusammenschluss, fließendes Verbinden. Suchend wendet sich das Muss hin zum Wiederfinden.
Zeit an Zeit, gereift, gelebt – Göttern gleich geborgen. Sehnsucht hat ins Herz gewebt, was du einst verloren. Nun entdeckst du einen Drang, den du schon vergessen, und dein Herz wird still und bang: Hattest längst vergessen!
Endlose Zeit – willst nicht vorüber gehn, schaffst mit Sekunden Ewigkeiten, noch lange wirst du kleine Schritte gehn, mein Leben ruhelos begleiten. Und führst du mich hinaus aus der Unendlichkeit, dann werde ich dich brauchen – Zeit.
Zeitstrom
Sekunden zerrinnen wie Tropfen der Zeit, bilden ein Meer der Unendlichkeit, versinken dort im Alles und Nichts, geben dem Strom der Veränderung Licht.
Minuten sind die Schäume der Wogen, die an der Brandung der Ewigkeit toben, werden erwachen, werden vergehen, wie die Gezeiten des Mondes entstehen.
Stunden sie türmen zu riesigen Fluten alle Sekunden und Wellenminuten, erhoffte Zukunft – vergangene Zeit, zerfließende Gegenwärtigkeit.
Tage, Monate, Jahre vergehen, der Fluss der Zeit, er bleibt niemals stehen; so schnell geht die Zeit deines Lebens dahin, fülle sie aus mit göttlichem Sinn.
Wo sich die Zukunft mit der Gegenwart verbindet entsteht Vergangenheit. Wo man das längst Vergangne wiederfindet, da steht die Zeit.
Mächtige Unsichtbarkeit,
verborgene Energie
in sechster Dimension,
Verbindung zwischen den Welten.
Übermitteln lautlos
Wünsche und Träume,
manipulieren und führen,
durchbrechen Raum und Zeit,
manifestieren das Unmögliche,
senden Liebe und Zuversicht,
schmälern die Kraft des Bösen.
Mittler zwischen Verstand und Seele;
dringen bis ins Herz,
enden im Unbewussten,
lassen uns weinen und lachen,
zeigen uns Wege aus dem Labyrinth
der Alltäglichkeiten,
schenken uns ein Lächeln,
wenn wir in Gottes Arm sanft eingeschlafen sind.
Emil Dörstling 1859-1940 – Kant und seine Tischgenossen
Ein Teil des ew’gen Geistes Licht zu sein und hier im Kreise der gelehrten, alten Runde, mit Worten dringen durch des Schleiers Schein, zu stärken euch in tiefstem Seelengrunde,
dies sei zu eurer Freude unser tägliches Bestreben, fragt nicht die Wissenschaft, wenn ihr nach Wahrheit sucht, wir sind es, die euch hier die Antwort geben, liegt doch im Jenseits des Orakels Lösungsspruch.
Es gilt ein Zauberwort, das Nächstenliebe heißt, für alle Zeit im Herzen dieser Welt zu integrieren, nur wer die Existenz des Nächsten preist, wird Gottes Sinn in den Alltäglichkeiten spüren.
Wer alles Leben ehrt, ehrt auch die Göttlichkeit, drum seid bestrebt den rechten Weg zu gehen, entfernt euch von der Oberflächlichkeit, mildert mit Liebe euer Zeitgeschehen.
Schützt die Natur, die Schatzkammern der Erde, begegnet voll Respekt der Schöpfung allen Lebens, verteilt gerecht, dass endlich Frieden werde; des Nächsten Last zu mildern, das sei euer Streben.
Ein Labyrinth gleicht unsrem Leben, von Hindernissen oft gefüllt, als ob es keinen Ausweg gäbe, stehn wir vor der Barrieren Bild.
Wir rennen an gegen die Steine, die sich in unsren Alltag legen, sind mutlos, wenn die müden Beine nicht Schritt halten auf unsren Wegen.
Nach langen Märschen ohne Ziel müssen wir oftmals eingestehn, dass wir in unsrem Lebensspiel uns manchmal nur im Kreise drehn.
Wir irren durch den Lebensgarten, wie durch ein Dunkel ohne Licht; sehn nicht die Wunder, die dort warten, und neue Wege gehn wir nicht.
Es gilt das Alte aufzugeben, will man das Bessere ergründen; mit Gottvertrau‘n wird man im Leben auch seinen Seelenfrieden finden.
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