Zog aus, das Kleid aus Traumgespinst, Vergangenheit lag zugedeckt mit Nacht. Es wich die Dunkelheit, ein Tag beginnt, der neue, lichte Horizonte schafft.
Der Sonnenglanz entstieg dem Horizont, zerriss das wolkenschwere Firmament, so hat der Geist, der in den Himmeln wohnt, die Schatten dunkler Stunden abgetrennt.
Ein Schein des Glücks fällt durch das Fenster, erhebt die Brust zu neuem Aufwärtsstreben, vertreibt Vergangenheitsgespenster, erweckt in Geist und Körper neues Leben.
Der Regen trübt die Helligkeit der Stunden, sanft gleiten Tropfen auf die dürre Erde, die Sommerzeit scheint bald verschwunden, der Herbst empfing schon ihr: „Es werde!“
Auf dieser Welt ist vieles im Argen, mich schmettert nieder, was gerade geschieht. Ich kann nicht schweigen, es liegt mir im Magen, wenn die wunde Menschheit vor Schlächtern flieht.
Es entsetzt mich zutiefst, was Regierungen tun… oder nicht tun, nur ihre Hände aufhalten. Ein Taschen füllender, fragwürdiger Ruhm, der Anzug tragenden Politikgestalten.
Der politische Islam flaniert durch die Straßen, schwer bewaffnet mit westlichen Gewehren, die Herren der Macht, die das Leben hassen, wollen anders Denkende mit Scharia belehren.
Sie schämen sich, von Frauen geboren zu sein, die gänzlich verhüllt sich durchs Stadtbild quälen, verschleierter Besitz im orientalischen Schein, Frauen sind unsichtbar, dürfen nicht wählen.
Eine Frau brachte die Sünde in die Welt??? Sicher, sie gebar diese männlichen Exemplare, die heute noch prahlen, wie’s gerade gefällt, die Besten im Schlimmsten zu sein, Gott bewahre!!!
Dein Bild berührt mich sanft in Träumereien, verspür’ die Nähe Deiner sich’ren Führung, darf mich an der Unendlichkeit der Liebe freuen, genieße die Sekunden himmlischer Berührung.
In meinen Taggedanken bist Du mein Begleiter, verbunden stets durch Deiner Worte Kraft, bist mir im Hintergrund mein stiller Leiter, der meines Daseins Fülle Sinn verschafft.
So, wie das Liebesglück gepaart mit Tränen, folgt der Enttäuschung bange Hoffnung dann, und der Erfüllung folgt alsdann das Sehnen, so bindet uns ein flüchtig’ Leben ewig lang.
Ein Ort voller Namen und Jahreszahlen; ein Ausruhen von Liebe, Leiden und Qualen. Das Weltgedächtnis im Massengrab der Körperwelten, all‘ der, die es jemals gab.
Vorbei an den Steinen kalter Gemäuer, streift des nachts der Mond wie ein Ungeheuer. Sie scheinen ihr Schweigen im Mondlicht zu brechen, hört, wie sie wispern, jammern und sprechen.
Gedankengespinste verweben die Orte, es stocken dort vor Ehrfurcht die Worte. Man spürt die Vielfalt der Weltenstufen, die vergessenen Seelen, die ihr Leben suchen.
Jeder Grabstein spricht von geendeter Zeit, umschwebt von Angst vor Vergänglichkeit, ist angefüllt mit morbiden Träumen, letzter Gruß aus verfallenen Friedhofsräumen.
Der Moment versinkt im tiefen Seelenmeer aus Weltenschmerz, Tempeln und Götterheer. Kein Wunsch an die Welt – alle hoffen auf Gnade, denn, die Freiheit, Falsches zu tun, war keine Gabe.
Die Fesseln sprengen, Vergangenes segnen, der Freude im Herzen mit Liebe begegnen.
Das Neue betrachten, mit Hoffnung und Wonne, die Seele erleuchten mit innerer Sonne.
Die Wege der Wahrheit mit Weisheit erhellen. Kein leuchtend’ Talent unter Scheffel stellen.
Die Blindheit mit göttlicher Weitsicht füllen, den Höhenweg ebnen, um Gottes Willen.
Den Glanz aller Tage zum Blütenkranz binden, zu reichen der Herrlichkeit hinter den Sinnen.
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